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Karl-Theater Gießhübl
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Zwölfeläuten | Volksstück von Heinz R. Unger

Zwölfeläuten

Volksstück von Heinz R. Unger

Zum Stück

Im Jubiläumsjahr 1995 - 50 Jahre Kriegsende - wurde das Stück "Zwölfeläuten" als Freiluftauffühung im alten Steinbruch auf der Kuhheide gespielt.

 

Parallel dazu gestaltete die Künstlerin A. Sodomka auf unsere Anregung hin und mit der Unterstützung des Landes NÖ und der Gemeine Gießhübl "Den Weg der Besinnung" vom Parkplatz bis zum Steinbruch. Zwei junge Künstler (Georg Chvatal und Philipp Stadler) fertigten zwei Metallskulpturen als Mahnmal gegen den Krieg an, welche beim Steinbruch aufgestellt wurden.

 

Die Werbung für diese Stück erfolgt nicht nur mit sehr auffälligen Plakaten, sondern auch mit echten Fahnen, welche im Ortsgebiet aufgehängt wurden - was zu zahlreichen Diskussionen führte. Anstelle von Eintrittskarten gab es eine rote Armbinde mit der Sitznummer, kontrolliert von kostümierten "BdM"-Darstellerinnen. Der romantische alte Steinbruch bildete die Naturkulisse zu diesem berührenden Schauspiel.

 

Wir verzichteten hier erstmals auf eine elektrische Beleuchtung und nützten sehr gezielt das warme Abendlicht, sowie zu fortgeschrittener Stunde Fackeln, Handlampen und ein Lagerfeuer. Für einen spektakulären Auftritt der SS-Darsteller sorgte eine alte Beiwagenmaschine, die mit lautem Geknatter auf die Spielfläche fuhr. Besonderes Glück hatten wir mit dem Wetter, den es fanden alle zwölf Vorstellungen an herrlich lauen Sommerabenden statt. Im Gegensatz dazu haben wir bei den letzten Proben trotz Daunenjacke und heißem Tee entsetzlich gefroren.

(Andreas Berger)

 

Spieltermine / Spielort

9 Aufführungen vom 25. November bis 11. Dezember 1994 im KUBAJAD Gießhübl

Ensemble

Bewohner von Sankt Kilian

Glashüttner, der alte Dorfpfarrer

Anton Wasinger

Lindmoser, ein Kleinhäusler

Dieter Kormann

Sonnleitner, der Ortsvorsteher

Franz Müller

Kathi, seine Tochter

Katharina Descher

Großmutter Sonnleitner, seine Mutter

Roswitha Ortar

Fichtelhuber, schneidiger Förster und Ortsgruppenleiter

Christian Müller

Barbara Kohnhauser, Kriegerswitwe

Christa Schön

Schwarzenegger, der reiche Wirt und Fleischer

Herbert Knopf

Simmerl, sein plumper Sohn

 

Alexander Rittler

Jogl, der Dorfdepp

Alexander Brodl

Partisanen

Toni Lindmoser, der Sohn des Kleinhäusler

Claus Frankhofer

Facundo, der blinde Spanier

Andreas Kormann

Fremde Nazis

Der Kreisleiter, gefürchteter "Goldfasan"

Manfred Streng

SS-Kroll, der gefährliche Sturmbannführer

Andreas Berger

Kradfahrer mit BMW R71

Martin Hauptkorn

Wehrmachtshelferinnen

Helga Müller

Christine Rittler

Franziska Wasinger

BdM-Mädchen

Susanna Mayerhofer

Elisabeth Weidinger

Backstage

Inszenierung

Karl Rittler

Bühnenbild

Andreas Berger

Licht

Helmut Müller

Philipp Stadler

Ton Wolfgang Schön
Tontechnik

"Hitpoint Studio"

Jack Fronczek

Plakat

Video

Fotos

Weiterführende Links


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